KI-Verordnung · Pflichten & Selbstcheck
Der AI Act gilt. Zwei Ihrer Pflichten laufen bereits, die Aufsicht startet am 2. August.
Seit Februar 2025 müssen Unternehmen, deren Beschäftigte KI einsetzen, deren Kompetenz nachweisbar sicherstellen. Ab dem 2. August 2026 kommen Kennzeichnungspflichten hinzu, und die Bundesnetzagentur nimmt als deutsche Aufsichtsbehörde ihre Arbeit auf, samt öffentlicher Beschwerdestelle. Was oft untergeht: Das betrifft nicht KI-Firmen, sondern jedes Unternehmen, in dem mit ChatGPT, Copilot oder Branchen-KI gearbeitet wird.
Was wann gilt (Stand Juli 2026, nach dem Digital Omnibus)
Kurz gesagt: Das Große hat Zeit bis Ende 2027. Schulungsnachweis und Kennzeichnung haben keine.
In 90 Sekunden erklärt
Dieses Video wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt.
Selbstcheck: Wo steht Ihr Unternehmen?
Zehn Fragen, etwa fünf Minuten. Ihre Antworten verlassen Ihren Browser nicht, es gibt kein Formular und keine Speicherung.
1. Nutzen Beschäftigte in Ihrem Unternehmen KI-Werkzeuge? Zählen Sie auch Einzelfälle und KI-Funktionen in bestehender Software mit (Copilot in Office, Übersetzer, Transkription).
2. Haben alle diese Personen eine KI-Schulung erhalten, die technische, rechtliche und Risiko-Aspekte abdeckt?
3. Könnten Sie einer Behörde morgen Schulungskonzept, Teilnehmerlisten und Lernerfolgskontrollen vorlegen?
4. Gibt es eine schriftliche KI-Richtlinie: welche Tools erlaubt sind, was nie eingegeben werden darf, wer neue Tools freigibt?
5. Führen Sie ein aktuelles Verzeichnis aller eingesetzten KI-Systeme?
6. Falls Sie einen Chatbot oder Sprachassistenten mit Kundenkontakt betreiben: Gibt er sich eindeutig als KI zu erkennen?
7. Kennzeichnen Sie veröffentlichte Inhalte, die wesentlich von KI erzeugt wurden, wo das ab August verlangt ist?
8. Ist vertraglich sichergestellt, dass Ihre Eingaben bei den KI-Anbietern nicht zum Modelltraining verwendet werden?
9. Sind Ihre KI-Tools im Verarbeitungsverzeichnis erfasst und mit Auftragsverarbeitungsverträgen unterlegt?
10. Haben Sie einen Überblick, wo im Haus KI inoffiziell oder über Privat-Konten genutzt wird?
Der Selbstcheck ersetzt keine Einzelfallprüfung. Er zeigt, ob Handlungsbedarf besteht.
Den ganzen Leitfaden als PDF
AI-Act-Kompass für den Mittelstand 2026
Vier Seiten Klartext: die zwei Pflichten, die jetzt gelten, die Fristen im Überblick, die drei häufigsten Irrtümer und eine 10-Punkte-Checkliste für die behördenfeste Dokumentation. Kostenlos, ohne Verkaufsgespräch.
Der komplette Nachweis, zum Festpreis
Wir nennen Preise offen, weil Sie kalkulieren können sollen. Alle Pakete werden auf Ihre tatsächlich eingesetzten Tools zugeschnitten und remote geliefert.
KI-Kompetenz-Schulung
Zwei Live-Einheiten, rollenbasiert, mit Lernerfolgskontrolle, Teilnahmezertifikaten und der Dokumentation, die die Bundesnetzagentur empfiehlt.
KI-Compliance-Check
KI-Inventar, Risiko-Einordnung je System, Lücken-Report gegen die geltenden Pflichten, priorisierter Maßnahmenplan. Ergebnis in 5 Werktagen.
AI-Act-Ready-Paket
Check und Schulung inklusive, dazu KI-Richtlinie, Kennzeichnungs-Umsetzung, Datenschutz-Verzahnung und die behördenfeste Nachweismappe. In 3 Wochen.
Compliance-Begleitung
Rechts-Updates fürs Management, Schulung neuer Mitarbeitender, Pflege von Register und Richtlinie, jährliche Auffrischung. Die Rechtslage bleibt in Bewegung, Ihr Nachweis bleibt aktuell.
Warum Provehor
- Wir sind selbst KI-Anbieter. Risikoeinstufung, Verarbeitungsverzeichnis, Anbieter-Pflichtenkatalog: Was wir Ihnen liefern, führen wir für unsere eigenen KI-Systeme. Sie bekommen keine Folien, sondern den Standard, mit dem wir selbst arbeiten.
- Tagesaktuelle Rechtsgrundlage. Hinter unseren Unterlagen steht eine täglich gepflegte Wissensbasis zur deutschen und europäischen Rechtslage. Ändert der Gesetzgeber etwas, ändern sich Ihre Unterlagen mit (Begleitungs-Paket).
- Juristische Ausbildung, technische Umsetzung. Eine Hand, kein Übersetzungsverlust zwischen Recht und IT. Wir schulen, dokumentieren und setzen um; für rechtliche Einzelfallfragen empfehlen wir die Hinzuziehung einer spezialisierten Kanzlei.
Pilotkunde Nummer eins waren wir selbst
Bevor wir das erste Unternehmen durch die Pflichten der KI-Verordnung begleitet haben, haben wir unser eigenes Verfahren an uns selbst angewendet. Vollständig, mit denselben Dokumenten, die auch Sie bekommen, und ohne die unbequemen Stellen auszulassen. Dreizehn Einträge im KI-Inventar, eine einzige echte Lücke zum Stichtag, ein Fall, der ehrlich strittig blieb und als Zweifelsfall dokumentiert ist.
Die Fallstudie lesen: wie der Check abläuft und was am Ende im Ordner liegt
Mittwoch, 22. Juli, 11:00 Uhr, oder Montag, 27. Juli, 11:00 Uhr, je 45 Minuten, online.
Lieber formlos? Eine Mail an kontakt@provehor.com mit dem Stichwort „Webinar" genügt auch.
Sie möchten direkt wissen, wo Sie stehen? Schreiben Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch, 20 Minuten, online. Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung, auch wenn danach kein Auftrag entsteht.