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KI-Kosten pro erledigtem Vorgang berechnen

Für eine betriebliche Bewertung sind die Kosten eines brauchbar erledigten Vorgangs aussagekräftiger als der Preis eines einzelnen Modellaufrufs. Fehlversuche und notwendige Nacharbeit gehören in die Betrachtung.

Vorgänge mit verschiedenen Ergebnissen werden zusammen mit ihrem Verarbeitungsaufwand betrachtet.
Illustration: Provehor · mit KI über Higgsfield erstellt.

Den Nenner bewusst wählen

Eine Anwendung verarbeitet hundert Eingänge. Einige werden erfolgreich vorbereitet, andere benötigen zusätzliche Prüfung oder bleiben offen. Wenn die Gesamtkosten einfach durch hundert geteilt werden, kann die Zahl die tatsächliche Leistung verschleiern.

Definieren Sie, was als erledigter Vorgang zählt. Die Kriterien sollten zur Arbeit passen und auch bei einem Vergleich zwischen zwei Fassungen gleich bleiben.

Ein fiktives Rechenbeispiel

Angenommen, ein Test verursacht 20 Euro technische Nutzungskosten. Von hundert Eingängen erfüllen achtzig die vereinbarten Kriterien. Die technischen Kosten je entsprechend erledigtem Vorgang betragen dann 20 / 80 = 0,25 Euro.

Diese frei gewählten Werte sind keine Preisangabe oder Provehor-Messung. Interne Prüfzeit, Einrichtung und Betreuung sind darin noch nicht enthalten. Werden sie berücksichtigt, muss die Berechnungsgrundlage entsprechend erweitert werden.

Mehrstufige Abläufe vollständig erfassen

Anthropic beschreibt Kosten und Laufzeit als relevante Abwägung bei Agenten. Für Ihre Kalkulation können zusätzlich Suche, Dokumentverarbeitung und wiederholte Aufrufe eine Rolle spielen.

Verwenden Sie tatsächliche Abrechnungsdaten und klar gekennzeichnete Annahmen. Ein einzelner günstiger Aufruf sagt wenig darüber aus, wie viele Aufrufe ein schwieriger Vorgang benötigt.

Bei einer internen Wissenssuche kommen zum Antwortmodell weitere Kosten hinzu. Der Überblick zu Kostentreibern eines Wissens-RAG bezieht auch Dokumentenaufbereitung, Suche und laufende Pflege ein.

Qualität und Aufwand gemeinsam vergleichen

Eine Fassung kann technisch billiger sein und mehr manuelle Korrektur verursachen. Erfassen Sie diese Arbeit deshalb gesondert. Bei internen Zeitwerten sollte deutlich sein, welcher kalkulatorische Satz verwendet wird und weshalb.

Vergleichen Sie ähnliche Vorgangsmengen und Schwierigkeitsgrade. Ein günstiger Zeitraum mit vielen einfachen Fällen ist kein verlässlicher Beleg für einen allgemeinen Kostenvorteil.

Für die Entscheidung über eine Erweiterung helfen getrennte Angaben: technische Kosten, Nacharbeit und erreichte Qualität. Sie zeigen, an welcher Stelle eine Verbesserung sinnvoll wäre. Eine einzige zusammengefasste Zahl kann diese Ursachen dagegen verdecken.

Quellen und weiterführende Grundlagen

Über den Autor

Julian Süllner hat Provehor gegründet und führt das Unternehmen als Geschäftsführer. Er verantwortet Produktentwicklung, Kundenprojekte und die Ratgeber auf dieser Website.

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