Ihr Erwartungshorizont
Aus Ihrer Musterlösung entsteht ein Punkteraster: je Station benannte Teilleistungen, jede einzeln prüfbar. Haben Sie bereits eins, übernehmen wir es unverändert.
Für Repetitorien und Prüfungsanbieter
Der Stapel wird nicht kleiner, und Korrektoren werden nicht mehr. Provehor bewertet jede Bearbeitung gegen Ihren eigenen Maßstab und legt sie Ihrem Korrektor fertig begründet vor: mit Punkten, Randbemerkungen und Fundstellen. Er prüft und zeichnet ab. Beim Teilnehmer ist die Klausur am nächsten Tag.
Was zurückkommt
Kein Screenshot einer Oberfläche, sondern ein Ausschnitt aus einer echten Korrektur — dieselbe Form, in der sie bei Ihrem Korrektor auf dem Tisch liegt.
„Das Fahrzeug müsste bei Gefahrübergang einen Sachmangel aufgewiesen haben. […] Hier wurde ‚unfallfrei‘ vereinbart, tatsächlich hatte der Wagen einen erheblichen Unfallschaden. Somit liegt ein Sachmangel vor.“
Gelungen · 2 von 2 PunktenIst-Soll-Vergleich sauber am Sachverhalt vollzogen. Die Beschaffenheitsvereinbarung wird als solche identifiziert.
„Ein solcher Ausschluss ist grundsätzlich zulässig und wirksam. Da K und V den Ausschluss wirksam vereinbart haben, kann K keine Mängelrechte geltend machen.“
Abzug · 0 von 1 PunktWer „unfallfrei“ zusagt und zugleich jegliche Gewährleistung ausschließt, setzt sich in Widerspruch zur eigenen Zusage: für die vereinbarte Beschaffenheit haftet der Verkäufer trotz Ausschlussklausel. Der Vorrang der Beschaffenheitsvereinbarung wird übergangen.
So funktioniert es
Zwei Korrektoren geben derselben Bearbeitung unterschiedliche Punkte, weil jeder seinen eigenen Erwartungshorizont im Kopf hat. Wir legen ihn einmal je Klausur fest — danach wird jede Bearbeitung daran gemessen.
Aus Ihrer Musterlösung entsteht ein Punkteraster: je Station benannte Teilleistungen, jede einzeln prüfbar. Haben Sie bereits eins, übernehmen wir es unverändert.
Die Bearbeitung kommt so herein, wie Ihre Teilnehmer sie ohnehin schicken, und geht kommentiert zurück. Auch handschriftlich.
Was zurückkommt, ist ein begründeter Korrekturvorschlag mit Punkten und Fundstellen. Die Note vergibt Ihr Korrektor, nicht die Maschine.
Wenn dreihundert Bearbeitungen in einer Woche hereinkommen, ändert sich an der Rückgabezeit nichts. Sie müssen niemanden dazuholen und niemanden einarbeiten.
Maßstab, Ablauf und Grenzen im DetailDie ersten 14 Tage
Sie müssen nichts einführen, nichts anschließen und niemanden schulen. Was Sie brauchen, sind ein paar alte Klausuren und Ihre Musterlösung.
Fünf bis zehn Bearbeitungen, die Sie längst benotet haben, anonymisiert, dazu Ihre Musterlösung. Mehr ist nicht nötig.
Aus Ihrer Musterlösung entsteht das Punkteraster. Ein bestehendes Raster übernehmen wir unverändert. Sie geben es frei, bevor etwas bewertet wird.
Sie bekommen dieselben Bearbeitungen korrigiert zurück und legen sie neben die Punkte, die Ihre eigenen Korrektoren vergeben haben.
Passt das Ergebnis, laufen die ersten Klausuren aus dem Kurs durch. Abgerechnet wird je Korrektur, nicht als Projekt.
Grenzen
Eine Korrektur betrifft die Prüfungsleistung eines Menschen. Deshalb nennen wir die Grenzen von uns aus, statt sie im Kleingedruckten zu verstecken.
Auch unsere. Wir behaupten nicht, dass dieselbe Bearbeitung zweimal exakt dieselbe Punktzahl bekommt — wir halten die Streuung klein und weisen sie aus, statt sie zu bestreiten.
Wir liefern einen begründeten Vorschlag mit Fundstellen, nie eine fertige Benotung. Die prüfungsrechtliche Verantwortung trägt Ihr Korrektor, und das soll auch so bleiben.
Auftragsverarbeitung, Aufbewahrung und Löschung werden vor der ersten echten Teilnehmerarbeit geklärt. Für einen Testlauf genügen anonymisierte Altklausuren.
Erster Schritt
Schicken Sie uns fünf bis zehn bereits korrigierte Altklausuren mit Ihrer Musterlösung, anonymisiert. Sie bekommen sie bewertet zurück und vergleichen mit den Punkten, die Ihre Korrektoren vergeben haben.