Der Kunde muss wissen, was erwartet wird
Nennen Sie Dokumentart, erlaubte Formate und Größenbegrenzung vor der Auswahl. Wenn mehrere Seiten benötigt werden, erklären Sie, ob sie in einer Datei oder einzeln abgegeben werden sollen. Solche Hinweise vermeiden Nacharbeit auf beiden Seiten.
Der Upload sollte innerhalb des richtigen Vorgangs stattfinden. Bei mehreren offenen Fällen darf der Kunde erkennen und korrigieren können, wozu die Datei gehört.
Technische Prüfung in mehreren Schritten
OWASP empfiehlt beim Dateiupload mehrere Schutzmaßnahmen, darunter Einschränkungen zulässiger Dateitypen und eine sichere Speicherung. File Upload Cheat Sheet. Eine Dateiendung allein ist kein verlässlicher Nachweis des tatsächlichen Inhalts.
Berücksichtigen Sie außerdem Berechtigungen, Größenlimits und die Prüfung durch geeignete Sicherheitsmechanismen. Welche Maßnahmen nötig sind, hängt von den verarbeiteten Formaten und der späteren Verwendung ab.
Den Zustand verständlich anzeigen
Fiktives Beispiel: Eine Datei wurde übertragen und wartet noch auf Prüfung. Die Anzeige lautet „Datei eingegangen, Prüfung offen“. „Unterlagen vollständig“ wäre in diesem Zustand zu weitgehend.
Bei einem Fehler nennt die Rückmeldung eine konkrete Handlung, etwa eine kleinere Datei hochzuladen oder das unterstützte Format zu verwenden. Sie sollte keine internen Speicherpfade oder vertraulichen Diagnosedaten zeigen.
Ersetzen und Nachreichen unterscheiden
Eine zweite Datei kann eine Ergänzung oder eine korrigierte Fassung sein. Lassen Sie diese Absicht erfassen. Sonst prüft das Büro möglicherweise weiterhin die ältere Datei oder übersieht die Ergänzung.
Bewahren Sie den nachvollziehbaren Zusammenhang zwischen Fassungen. Ob und wie lange ältere Dateien gespeichert werden, folgt den Anforderungen des konkreten Vorgangs und muss gesondert festgelegt werden.
Den vollständigen Weg testen
Prüfen Sie den Upload am Handy, einen Verbindungsabbruch und den erneuten Versuch. Die Datei darf nicht unbemerkt doppelt erscheinen. Testen Sie zudem, dass ein anderer Kunde die Datei nicht über einen kopierten Link öffnen kann.
Zum Abschluss sollte das Büro die richtige Datei finden, prüfen und den neuen Status an den Kunden zurückgeben können. Erst dieser vollständige Weg zeigt, ob der Upload den Vorgang tatsächlich vereinfacht.
Quellen und weiterführende Grundlagen
Über den Autor
Julian Süllner hat Provehor gegründet und führt das Unternehmen als Geschäftsführer. Er verantwortet Produktentwicklung, Kundenprojekte und die Ratgeber auf dieser Website.