PROVEHOR BLOG / FORWARD DEPLOYMENT

Eine KI-Lösung auf einen zweiten Standort übertragen

Ein erfolgreicher Ablauf an einem Standort kann eine Grundlage für die Erweiterung sein. Vor der Übertragung müssen lokale Unterschiede und Zugriffe geprüft werden.

Ein erprobter Ablauf wird zwischen zwei Standorten verglichen und angepasst.
Illustration: Provehor · mit KI über Higgsfield erstellt.

Gleiche Bezeichnung, anderer Vorgang

Zwei Standorte sprechen von einer Serviceanfrage, verwenden aber unterschiedliche Pflichtangaben und Freigaben. Eine unveränderte Kopie der ersten Lösung kann deshalb im zweiten Team unpassende Ergebnisse erzeugen.

Vergleichen Sie den tatsächlichen Ablauf anhand konkreter Fälle. Relevant sind die Unterschiede, die Daten, Entscheidungen oder den gewünschten Zielzustand verändern.

Gemeinsames und Lokales getrennt halten

Ein gemeinsamer Kern kann beispielsweise die Erfassung eines Vorgangs umfassen. Lokale Regeln bestimmen, welche Unterlagen zusätzlich benötigt werden. Diese Trennung sollte fachlich begründet und technisch nachvollziehbar sein.

DORA beschreibt die Vorteile kleiner prüfbarer Änderungen. Für die Erweiterung kann deshalb zunächst ein einzelner Vorgangstyp am zweiten Standort gewählt werden.

Zugriffe neu prüfen

Ein zusätzlicher Standort benötigt nicht automatisch Zugriff auf alle bisherigen Daten. Rollen, Datenbereiche und sichtbare Ergebnisse müssen für die neue Nutzung bestätigt werden.

Fiktives Beispiel: Beide Teams verwenden dieselbe Anwendung, dürfen aber nur ihre jeweiligen Vorgänge sehen. Die Prüfung muss dann auch Suche, Verlauf und direkte Links berücksichtigen, nicht nur die erste Übersichtsseite.

Die alte Nutzung weiter absichern

Eine Anpassung für den zweiten Standort kann den gemeinsamen Kern verändern. Prüfen Sie deshalb die bisher bestätigten Fälle des ersten Standorts erneut, soweit sie betroffen sind.

Lokale Ansprechpartner sollten bestätigen, welche Anforderungen erfüllt sind und welche Ausnahmen bleiben. Eine zentrale Freigabe ohne Einblick in den tatsächlichen Ablauf kann wichtige Unterschiede übersehen.

Die Erweiterung ist abgeschlossen, wenn der neue Standort die vorgesehenen Vorgänge bearbeiten kann und der Betrieb dafür zuständig organisiert ist. Die reine technische Freischaltung ist nur ein Schritt auf diesem Weg. Anschließend können die beobachteten Unterschiede in die nächste geplante Erweiterung einfließen.

Quellen und weiterführende Grundlagen

Über den Autor

Julian Süllner hat Provehor gegründet und führt das Unternehmen als Geschäftsführer. Er verantwortet Produktentwicklung, Kundenprojekte und die Ratgeber auf dieser Website.

Ihr nächster Schritt

Einen Ablauf in Ihrem Betrieb vereinfachen

Was erledigt Ihr Team heute von Hand? Beschreiben Sie einen wiederkehrenden Vorgang. Wir klären gemeinsam, ob und wie sich ein erster Teil davon umsetzen lässt.

Anwendungsfall schildern →

Ihre Anfrage geht direkt an Julian Süllner. Damit erteilen Sie noch keinen Auftrag.

Weiterlesen

Mehr zu Forward Deployment

Alle Artikel zum Thema

Provehor KI-Briefing

Neue Artikel und KI-Nachrichten per E-Mail.

Jetzt anmelden. Die erste Ausgabe wird noch vorbereitet; danach ist ein wöchentlicher Versand geplant.