Die Suchtreffer sind möglicherweise nur ein Ausschnitt
Die Frage „Wie viele offene Aufträge haben wir?“ verlangt alle relevanten Aufträge zu einem bestimmten Stand. Eine Suche, die nur einige passende Dokumente liefert, kann daraus keine verlässliche Gesamtzahl bilden.
Unterscheiden Sie daher zwischen Nachschlagen eines dokumentierten Werts und Berechnen aus mehreren Datensätzen. Für die zweite Aufgabe ist häufig eine strukturierte Abfrage geeigneter.
Zeitraum und Definition festlegen
Was heißt offen? Zählen teilweise erledigte Aufträge mit? Bezieht sich die Frage auf heute oder auf den Monatsabschluss? Diese Regeln gehören vor die Berechnung.
Ein fiktives Beispiel: Eine Liste enthält zehn Aufträge, darunter zwei stornierte und drei teilweise abgeschlossene. Ohne festgelegte Definition sind mehrere unterschiedliche Ergebnisse denkbar. Die KI sollte nicht heimlich eine davon auswählen.
Einheiten und Herkunft erhalten
Wenn Zahlen aus Tabellen stammen, müssen Zeile, Spalte und Einheit zusammenbleiben. Microsoft beschreibt die Aufteilung von Dokumenten für Suchsysteme. Technischer Hintergrund. Bei der Aufbereitung ist zu prüfen, ob die benötigten Beziehungen erhalten bleiben.
Ein Betrag in Tausend Euro darf nicht wie ein Betrag in Euro addiert werden. Auch unterschiedliche Währungen oder Zeiträume brauchen eine ausdrückliche Behandlung.
Die Rechnung sichtbar machen
Geben Sie Auswahlkriterien, verwendete Werte und Rechenschritte an. Die eigentliche Berechnung kann mit festen Rechenregeln erfolgen; das Sprachmodell kann das Ergebnis verständlich erklären. Diese Trennung erleichtert die Kontrolle.
Wenn eine Quelle fehlt, sollte die Ausgabe dies nennen. Eine scheinbar präzise Zahl mit Nachkommastellen ist kein Ersatz für eine vollständige Grundlage.
Mit Gegenbeispielen testen
Prüfen Sie doppelte Datensätze, negative Werte, verschiedene Einheiten und einen leeren Zeitraum. Eine Abfrage ohne Treffer muss von einem echten Ergebnis null unterscheidbar bleiben.
Vergleichen Sie anschließend einige Ergebnisse mit einer unabhängig durchgeführten Auswertung. Für wichtige Berichte bleibt die Freigabe bei einer zuständigen Person. Der Wissensassistent sollte die Herkunft der Zahlen erklären können, statt nur eine überzeugend formulierte Gesamtsumme auszugeben.
Quellen und weiterführende Grundlagen
Über den Autor
Julian Süllner hat Provehor gegründet und führt das Unternehmen als Geschäftsführer. Er verantwortet Produktentwicklung, Kundenprojekte und die Ratgeber auf dieser Website.